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Tod - Lebensweisheiten und Gedanken

Kunst, Literatur und Musik vermitteln unterschiedliche Bilder des Todes

 

Sterben und Tod verlieren durch Gespräche, Begleitung und Abschied Nehmen ihren Schrecken

 

Der Tod ist eine unausweichliche Komponente des Lebens, die schmerzhaft ist, aber nicht verdrängt werden sollte

Wie befasse ich mich mit dem Ende meines Lebens?  Lebensweisheiten …

 

In unserer schnelllebigen Zeit wird der Tod häufig verdrängt und anonymisiert. Viele Menschen sterben in sterilen Krankenhauszimmern oder in Pflegeheimen. Viele sind damit überfordert, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen und die Zwangläufigkeit des Todes und das Ende des Lebens hinzunehmen.

Dabei gibt es zahlreiche Wege, sich dem Thema Tod zu nähern und die Angst davor abzubauen. Die meisten von uns hängen an unserem Leben. Auch Sie wollen Ihre Ziele erreichen, scheuen sich davor, den Verlust eines geliebten Menschen anzunehmen. Gerade im Familienkreis und unter engen Freunden ist es wichtig, über den Tod zu sprechen. Die Vergänglichkeit und Sterblichkeit gehört zum Leben, wie die Geburt. Neben Gesprächen können auch Bücher, Musik und Filme Wege aufzeigen, mit dem Tod umzugehen. So paradox es klingt, in Sterbehospizen ist Freude und positives Denken greifbar, auch wenn sich Trauer, Wut und Verzweiflung nicht immer ausblenden lassen. Die gemeinsame Zeit, das Abschied nehmen und die professionelle Unterstützung nimmt viel Druck und Unbefangenheit und wird als hilfreich und wertvoll empfunden (Geo, Umgang mit dem Tod).

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Aktiver Umgang mit dem Tod - Lebensweisheiten

 

Ein weiterer Aspekt: die Vorbereitung. Das mag sich etwas makaber anhören, doch unwichtig ist es nicht. Hier sind Stichworte wie Patientenverfügung, Testament, Sterbebegleitung zu nennen. Mit Sterbebegleitung ist hier gemeint, dass man schwerkranke Menschen und alte Menschen, die todgeweiht sind, auf Ihrem letzten Weg begleitet, ihnen zuhört, Schmerzen nimmt und ein würdevolles Sterben ermöglicht, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Nicht wenige Menschen reservieren sich bereits zu Lebzeiten eine Grabstätte und legen fest, wie die Bestattung oder Trauerfeier ablaufen soll.

 

Es ist immer ratsam, das Leben täglich als Geschenk zu sehen und im Bewusstsein zu leben, dass jeder Tag der letzte sein könnte. Ein bewusstes, dankbares Leben, das man sinnvoll nutzt, trägt dazu bei, dass man den Tod annimmt (Zeit, Thema Tod).

Stichworte: Lebensweisheiten, Weisheiten, Tod, Sterben, Leben, Ende

 

Weisheiten-Quellen: Literatur-Tips

 

http://www.leben-und-tod.de/ (Leb-Tod)

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Tod (Wiki, Tod)

 

http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_wissen/vom-guten-umgang-mit-dem-tod-74910.html#page/1 (Geo, Umgang mit dem Tod)

 

http://www.zeit.de/schlagworte/themen/tod/index (Zeit, Thema Tod)

Was denke ich über den Tod und ein Leben nach dem Tod?

 

Über den Tod gibt es viele künstlerische Darstellungen, Motive in der Kunst, vor allem in der Literatur und in der Musik. In vergangener Zeit wurde der Tod vor allem negativ, schaurig und böse dargestellt. Dies liegt vor allem an den Bildern, die wir im Kopf haben. Wir assoziieren mit dem Tod den Sensenmann, ein Skelett, ein leichenblasser Mann in schwarzer Kleidung (Wiki, Tod).

 

Haben Sie den Film "Hinter dem Horizont" mit Robin Williams gesehen? Darin spielt er einen Arzt, der bei einem Autounfall ums Leben kommt. Was geschieht? Er findet sich in einer wunderschönen Fantasiewelt wieder, die den Gemälden seiner geliebten Frau nachempfunden ist. Er trifft dort auf seine beiden Kinder, in Gestalt von Personen, die eine wichtige Rolle im Leben gespielt haben. Über den Tod hinaus verbindet ihn mit seiner Frau eine Seelenverwandtschaft, die auch anhält, als sie sich das Leben nimmt und sich in einer düsteren, kalten Landschaft wieder findet. Er sucht seine Frau und ist bereit, bei ihr zu bleiben. So erfolgt die Rettung und beide finden sich in der farbenfrohen Welt ihrer schönen Gemälde wieder. Sie finden, eine schöne Vorstellung?

 

Kindern erzählt man in Todesfällen oft, dass sich die Toten im Himmel befinden, auf einer Wolke sitzen und uns begleiten, schützen und uns beobachten. Ein sehr tröstliches Bild, auch für Erwachsene, finden Sie nicht?

 

Was kommt nach dem Tod? Wo geht die Reise hin? Gibt es einen Himmel, eine Hölle, für die Guten und die Bösen? Darüber gibt es keine Erkenntnisse mit wissenschaftlichem Bestand. Philosophen und Psychologen haben sich darüber den Kopf zerbrochen. Auch die Religion beschäftigt sich mit dem Thema und glaubt an ein Leben nach dem Tod. Der Glaube und die Weisheiten der Bibel können für viele Menschen tröstlich sein, wenn es um das Sterben geht.

 

Es bleibt wohl nur, für sich auszumalen, was wohl sein könnte. Um den Tod zu akzeptieren, hilft es, sich tröstliche Vorstellungen über ein Leben danach zu machen, wo es den Verstorbenen gut geht, gerade, wenn es um vertraute und geliebte Menschen geht. Das mag für den einen eine duftende, bunte Blumenlandschaft sein, für andere die Weite des Meeres, um zwei Bilder zu nennen.

 

Wie kann man den Tod akzeptieren?

 

Auch zum Thema Tod wurden zahlreiche Lebensweisheiten verfasst. Ein treffender Spruch stammt vom römischen Kaiser und Philosophen Marc Aurel: Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln! Diese Aussage enthält mehrere Aspekte zur Akzeptanz von Tod. Zum einen: Der Tod ist unausweichlich, eine natürliche Gegebenheit, von der niemand ausgeschlossen ist. Jeder Mensch ist sterblich, das kann man nicht verhindern oder abwenden. Zum anderen erwähnt Marc Aurel das Lächeln. Damit nimmt er dem Tod den Schrecken. Davonzulaufen, sich davon frei kaufen, all dies ist nicht möglich. Vielleicht kann man den Tod leichter annehmen und ihn mit einem lächelnden Gesicht begegnen, wenn man das Gefühl hat, ich habe im Leben erreicht was ich wollte, ich hatte ein erfülltes, wertvolles Leben. Das Abschied Nehmen gehört dazu, denn geht man im Guten auseinander, hat man sich ausgesprochen, kann man loslassen, sowohl der Sterbende als auch die, die zurück bleiben. Wer schnell und schmerzlos stirbt, darf sich glücklich schätzen. Das hilft auch den Angehörigen. Die Akzeptanz fällt dann leichter in dem Wissen, dass der Verstorbene nicht zu leiden hatte. Schwer und unbegreiflich wird es, wenn der Tod überraschend kommt. Ein Unfall, eine schwere Krankheit, die man nicht geahnt hat. Die Fragen nach dem Warum und dem Sinn kann man allenfalls später beantworten. Möglicherweise bietet der Tod, so schmerzhaft wie er ist, auch neue Perspektiven für die Hinterbliebenen. Auch dies kann mit der Zeit dazu führen, den Tod anzunehmen und den Verstorbenen in guter und liebevoller Erinnerung zu bewahren.