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Angst & Trauer - Lebensweisheiten und Gedanken

Angst zeigt sich körperlich durch verschiedene Symptome wie Herzrasen

 

Angst erhöht als natürlicher Instinkt die Wachsamkeit, kann aber auch lähmen und krankhafte Züge annehmen

Trauer ist individuell und drückt sich in Schmerz, Wut und Ratlosigkeit aus

Was ist Angst (psychisch, körperlich) und wie geht man mit Ängsten um?  Psychische Weisheiten

 

Wenn Sie das Wort Angst hören, denken Sie an Spinnenphobie, Flugangst, Angst vor Krankheit oder Tod? So geht es wohl den meisten, denn diese Ängste gehören mit zu den häufigsten und bekanntesten Ängsten überhaupt.

Aber was ist Angst genau? Die Experten unterscheiden bei dieser Emotion zwischen der Angst als Zustand und der Angst als Eigenschaft. Die Zustandsangst ist dabei ein vorübergehendes Gefühl, das wieder vorbei geht und durch eine konkrete, akute Gefahr ausgelöst wird. Die Angst als Eigenschaft führt dazu, dass diverse Situationen dauerhaft als Gefahr gesehen werden, obwohl keine akute Bedrohung vorliegt. Hier kann man durchaus von einer psychischen Störung sprechen.

Symptome und Ursachen - Lebensweisheiten

 

Angstzustände allgemein äußern sich in unterschiedlichen Symptomen wie Herzrasen, Muskelanspannung, Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin, Unruhe, Zittern, Kalter Schweiß, erweiterte Pupillen. Emotional wird die Angst als bedrückend, bedrohlich empfunden und geht mit dem Gefühl der Ausweglosigkeit, des Ausgesetzt sein oder des Entsetzens einher (Spieg, Angst).

Wie werden Ängste ausgelöst? In vielen Fällen sind traumatische, negative Erlebnisse, schwere Unfälle, Katastrophen und schlechte Erfahrungen für Ängste verantwortlich. Dazu zählen Naturkatastrophen, Verkehrsunfälle, Erfahrungen in der Kindheit, Gewalt. Dabei hat Angst nicht nur einen negativen Aspekt. In prähistorischer Zeit war Angst lebensrettend. Denn im Körper bekommen wir das Signal zum Kampf oder zur Flucht. In Bruchteilen von Sekunden mussten unsere Vorfahren entscheiden, ob sie sich mit einem wilden Tier anlegten oder lieber die Flucht ergriffen.

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Der Mechanismus Angst - Lebensweisheiten

 

Diese Mechanismen funktionieren heute ganz genauso. Erinnern Sie sich an Ihr letztes Referat in der Uni? Oder an die Präsentation im Kollegenkreis? Garantiert hatten Sie nasse Hände, einen trockenen Hals und wollten am liebsten die Beine in die Hand nehmen. Die Angst warnt uns vor gefährlichen und unbekannten Situationen und schützt Leib und Leben. Gleichzeitig motiviert uns die Angst, weckt ungeahnte Fähigkeiten und Kräfte und sorgt dafür, dass wir mit Vorsicht und Wachsamkeit handeln. Es geht um nichts weniger als das Überleben. Zumindest sieht das unser Instinkt so (Apo-Um, Angst).

 

Dauerhafte Angstzustände, Depressionen, Panikattacken und Traumata müssen medizinisch und psychologisch behandelt und verarbeitet werden. Medikamente, Gesprächstherapien und zahlreiche weitere Formen der Therapie helfen dabei. Im normalen Fall hilft es, sich der Angst zu stellen, um sie zu überwinden. So ist es hilfreich, wenn Sie Kindern, die Angst vor Gewitter haben, genau erklären, was da gerade physikalisch geschieht. Das nimmt dem Ganzen den Schrecken und die Angst verschwindet mit der Zeit. Das Wissen um die Angst und die Auseinandersitzung ist ein wichtiger Schritt. Wichtig ist auch, Ruhe zu bewahren, die Angstquelle zu beseitigen und darüber zu sprechen. Wenn Sie Flugangst haben, können Beruhigungsmittel helfen oder häufige Flüge nehmen mit der Zeit die Angst, weil Sie dann wissen, wie die Abläufe sind und z. B. die Geräusche kennen. Bei der Konfrontationstherapie wird man behutsam der Angstquelle ausgesetzt, z. B. Spinnen. Dies erfolgt in Form einer Steigerung, also zunächst schaut man sich Fotos an, Filme, später hält man sich mit einer Spinne im gleichen Raum auf und kann sie vielleicht sogar anfassen. Die Grundangst, ein ungutes Gefühl bleibt dabei bestehen, aber man lernt, mit der Angst umzugehen, sie zu kontrollieren und damit zu leben.

Wie verarbeitet man Trauer über den Verlust eines Menschen oder das Nichterreichen eines Lebensziels? - Lebensweisheiten

 

Wenn ein vertrauter und geliebter Mensch stirbt, ist es für die Angehörigen eine schwere Situation. Die Frage nach dem Warum und dem Sinn des Lebens treten in den Mittelpunt. Fassungslosigkeit, Ratlosigkeit, die Angst vor dem Alleinsein, Wut und Schmerz kommen zur Trauer dazu. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mensch in jungen Jahren gewaltsam durch einen Unfall oder eine tückische Krankheit aus dem Leben gerissen wird, oder ob ein alter Mensch nach einem langen Leben friedlich einschlafen darf. Die Trauer, das Gefühl des Verlusts ist das gleiche. Allerdings kann es unterschiedliche Wege geben, mit dem Tod umzugehen. Die meisten Menschen ziehen sich nach einem Trauerfall zurück, weinen und viel und lassen nichts Positives an sich heran.

 

Auf den Tod kann man sich vorbereiten. Es ist wichtig, Abschied zu nehmen und sich Zeit zu nehmen. So sollte man einen schwerkranken Menschen auf dem letzen Weg begleiten und sich verabschieden. Für den Sterbenden selbst, aber auch für die, die zurückbleiben, ist es wichtig, unausgesprochene Dinge auszusprechen und Konflikte zu bereinigen. Es ist nicht hilfreich, die Trauer zu ignorieren und zu verdrängen. Auch wenn es noch so schmerzhaft ist, lassen Sie die Trauer zu. Für eine gewissen Zeit ist es völlig in Ordnung und normal, sich in sein Schneckenhaus zurückzuziehen, die Außenwelt zu ignorieren und nichts Positives wie ein Lächeln, ein fröhliches Lied oder ähnliches ertragen zu können. Trauer ist eine Stressreaktion, auf die der Körper z. B. mit Beschwerden, die individuell ausfallen können. Die einen reagieren mit Passivität, Magenbeschwerden, die anderen sind abgeschlagen, suchen die Natur, wollen allein sein. Die Art und Dauer der Trauer ist bei jedem Menschen  unterschiedlich. So ist auch bei vielen Menschen die Unsicherheit im Umgang mit trauernden Angehörigen oder Freunden zu erklären. Geben Sie sich selbst Zeit, tun Sie das, was Ihnen gut tut. Das können Spaziergänge, Gespräche, Musik, Naturerlebnisse oder die Nähe zur Familie und zu Freunden sein.

 

Die Kulturen der Welt gehen unterschiedlich mit Trauer um. Im Christentum gehört die Beerdigung als wichtiges Ritual dazu, vom Verstorbenen Abschied zu nehmen und sich auf die eigene Sterblichkeit zu besinnen. Wichtig sind auch die Solidarität und Unterstützung im Kreis der Freunde und der Angehörigen und das gemeinsame Trauern. Trost und Gebete, aber auch Gespräche und das Erinnern gehören dabei ebenfalls dazu. Traditionell trägt man bei uns Schwarz als Zeichen der Trauer. In Indien z. B. gibt es nach der Bestattung eine 13-tägige Trauerzeit. Rituelle Bäder zur Reinigung und das Zeigen der Gefühle spielen dabei eine wichtige Rolle. Außerdem dürfen Trauernde nicht an religiösen Zeremonien teilnehmen. Ausdruck der Trauer ist die Farbe Weiß. In China gilt es als ungesund, allzu ausführlich über Gefühle wie Trauer zu sprechen. Hier gehört die Totenwache zum Trauerritual, das in vielen Kulturen bekannt ist. Üblich sind dennoch lautes Wehklagen und Weinen, gerade bei den engsten Angehörigen. Je nach Grad der Verwandtschaft wird zum Zeichen der Trauer ein Stück Stoff in den Farben Schwarz, Blau oder Grün. In der Trauerzeit, die bis zu hundert Tage dauern kann, dürfen Hinterbliebene kein Rot tragen.

Stichworte: Angst, Trauer, Enttäuschung, Verlust, Tod, Niederlage, Scheitern, Lebensweisheiten, Weisheiten

 

Weisheiten-Quellen

 

http://www.apotheken-umschau.de/Angst (Apo-Um, Angst)

 

http://www.spiegel.de/thema/angst/ (Spieg, Angst)

 

http://www.trauer.org/ (Trauer.org)

 

https://www.trauer.de/ (Trauer.de)